Veranstaltungskalender

26
Sep

Themenführung: Was man zeigt und was nicht – Mode von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert

Die Menschen auf alten Gemälden erscheinen uns oft fern und fremd. In dunklen Räumen und verborgen hinter Stoffschichten, wirken sie wie aus einer anderen Welt. Vielleicht sind sie uns aber näher und ähnlicher, als wir denken: Wie wir auch, zogen sie sich im Winter warm an, wie wir interessierten sie sich für ihr Äußeres und für die neueste Mode.

Wir laufen die Mode von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert ab und beschäftigen uns mit den auffälligsten Seltsamkeiten: Die voluminösen „Mühlsteinkragen” scheinen ihren Besitzern fast die Luft abzuschnüren. Mädchen und Jungen kann man kaum voneinander unterscheiden, weil sie unterschiedslos lange Kleider tragen – oder? Wie hinderte man die Hose daran, zu den Füßen herunterzurutschen? Woher kommt eigentlich die ungeliebte Krawatte? Seit wann gibt es eigentlich Unterwäsche – und wer kam bloß auf die Idee, sich die Haare weiß zu pudern?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt’s in dieser Themenführung mit Dr. Jutta Reinisch, Kuratorin Kunstgewerbe/Plastik.

Die Teilnahme an allen Führungen ist derzeit nur mit Maske und unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten möglich. Bitte kommen Sie deshalb etwas früher zur Veranstaltung

Sonntag 14:00 Museum

30
Sep

Abendführung in der Sonderausstellung "Grünes im Quadrat"

Abendführung in der Sonderausstellung "Grünes im Quadrat"  Goldsaal Schloss-und Spielkartenmuseum

''Gartenlust und Parklandschaft" / ''Gärten vor der Linse"

Eintritt: 6,00 Euro / Führung: 3,00 Euro

Hinweis: Die Teilnahme an allen Führungen ist nur mit Angabe der persönlichen Kontaktdaten möglich! Bitte kommen Sie entsprechend etwas eher zur Veranstaltung!

Donnerstag 18:00 Museum

03
Okt

Themenführung: Oma-Opa-Enkelzeit – Spiele ja nicht in der Fremde, sonst verlierst Du Rock und Hemde!

Spielkarten kennt jedes Kind. In Altenburg haben sie nicht nur eine jahrhundertealte Herstellungsgeschichte, sondern wir verfügen auch über die größte Spielesammlung Europas. Begebt Euch mit uns auf Entdeckungsreise durch die Ausstellung, zu Skat, Schwarzen Peter, Mau- Mau und Co.

Es führt sie Gabriele Heinicke, Museumspädagogin

Hinweis: Die Teilnahme an allen Führungen ist nur mit Angabe der persönlichen Kontaktdaten möglich! Bitte kommen Sie entsprechend etwas eher zur Veranstaltung!

Sonntag 14:00 Museum

03
Okt

Empfang: Kunst braucht Hilfe

Ute Beier, Dr. Benjamin Spira und Beatrix Weinhold-Haucke laden zu einem Empfang ins Residenzschloss. Nach einem Weinempfang erfahren die Besucherinnen und Besucher Wissenswertes zu den Skulpturen, der Ausstellung und dem Restaurierungsprojekt.

(Kosten: 15 Euro pro Person. Anmeldung bitte zeitnah unter 03447 5127-10 /-12)

Die Einnahmen werden in voller Höhe für das geplante Restaurierungsvorhaben verwendet.

 

Sonntag 18:00 Museum

09
Okt

ORGELKONZERT

Felix Friedrich, Altenburg

Werken von Bach, Händel, Krebs u.a.

Eintritt: 12,00 € / ermäßigt 10,00 €

(Tickets: Museumskasse, Altenburger Tourismusinformation, www.altenburg.travel.de)

Samstag 17:00 Schlosskirche

Sonderausstellung ,,Treu und Beständig - der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden"

Die neue Sonderausstellung ,,Treu und Beständig - der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden" des Schloss- und Kulturbetriebes Residenzschloss Altenburg wird am 24. April 2021 um 11 Uhr eröffnet. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V und wird im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung in Altenburg eröffnet.

Nach der Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 beschlossen die Herzöge Friedrich von Sachsen-Altenburg, Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und Bernhard II. von Sachsen-Meiningen und Hildburghausen die Stiftung eines „Hausordens“ zu Ehren ihres Stammvaters Ernst dem Frommen. Am 25. Dezember 1833 wurde schließlich der „Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden“ mit einem pompösen Gründungsfest auf Schloss Friedenstein in Gotha ins Leben gerufen. Bis ins Jahr 1918 verliehen die ernestinischen Herzöge den Hausorden nicht nur an die Mitglieder Ihrer Familien, sondern auch vermehrt für herausragende Zivil- und Militärverdienste in den jeweiligen Herzogtümern. Neben der Funktion der standesgemäßen Ehrung adliger Familienmitglieder, öffnete die Verleihung des Ernestinischen Hausordens seinen Trägeren die Türen zu elitären und politisch einflussreichen Kreisen. Der Hausorden verlosch nicht mit dem Niedergang der Monoarchie im Jahr 1918, sondern wird bis heute von den Nachfahren der ernestinischen Herzöge als Familienorden verliehen.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V. möchte das Schloss- und Spielkartenmuseum sowohl die Geschichte also auch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Ordensstiftung im Rahmen einer Sonderausstellung genauer betrachten und den Museumsbesuchern dieses heute so fern wirkende Instrument der Machtausübung verständlich machen.

Die Ausstellung ist vom 24. April bis zum 03. Oktober 2021 im Residenzschloss Altenburg zu besichtigen.

Ausstellungsprojekt ,,Grünes im Quadrat"

21. Mai bis 3. Oktober Sonderausstellung ,,Gartenlust und Parklandschaft. Die Geschichte des Altenburger Schlossparks"

Bis in die Gegenwart prägen zahlreiche Gärten und Parkanlagen das Bild Altenburgs. Grund genug, die Bundesgartenschau in Erfurt zum Anlass zu nehmen, mit dem Ausstellungsprojekt ,,Grünes im Quadrat" die Gartenkultur und die geologischen Besonderheiten des Altenburger Landes vorzustellen.

Das Residenzschloss Altenburg präsentiert im Rahmen einer Kooperation mit dem Lindenau-Museum, dem Naturkundemuseum Mauritianum und dem Museum Burg Posterstein die Geschichte des Schlossgartens und seiner Bauwerke.

Dabei zeigt die Ausstellung wie die hier residierenden Herzöge den Schlossgarten über Jahrhunderte als privaten Rückzugsraum, ebenso aber auch als Kulisse prächtiger Hoffeste und nicht zuletzt als landwirtschaftliche Produktionsstätte nutzten.

Ähnlich den Gemächern des Schlosses, die im Laufe der Zeit mehrfach verändert wurden, erfuhr auch der herzogliche Garten einige Umgestaltungen. Anschaulich spiegelt so die Gartenarchitektur den sich stetig wandelnden Zeitgeist vergangener Epochen wider. Die Ausstellung lädt freilich auch dazu ein, die kleinen Geschichten zu entdecken, die mit der großen Geschichte des Schlossgartens einhergehen. So lässt sich beispielsweise von Pfingsten an im Goldsaal des Residenzschlosses der Frage nachgehen, wer die Menschen waren, die den herzoglichen Garten zum Blühen brachten.

Die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Ministers für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefs der Thüringer Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin Immanuel Hoff, steht, kann vom 21. Mai bis zum 3. Oktober 2021 während der regulären Öffnungszeiten im Residenzschloss besucht werden.

Ausstellungen unserer Kooperationspartner:

Museum Burg Posterstein

#GartenEinsichten: „Wie der Gärtner, so der Garten“ – Gartenkultur als Spiegel der Gesellschaft
2. Mai bis 18. Juli 2021

Lindenau-Museum im Residenzschloss Altenburg

Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg
21. Mai bis 3. Oktober 2021

Naturkundemuseum Mauritianum

Der Grund des Gartens: Porphyr
2. Juli bis 31. Dezember 2021